Mehr Spielspaß durch richtige Platzpflege


Platz wässern


Bei trockenem Boden, so wie in Hitzeperioden, solltet Ihr den gesamten Tennisplatz untergrundtief bewässern. Je nach Temperatur bitte vor dem Spiel/Training, danach und ggf. auch in jeder Satzpause ausgiebig wässern. Beim Spielen auf zu trockenen Plätzen würde sich das Material bis zu 5 cm unter dem Boden lösen – es kommt keine Bindung mehr zu Stande und kurze Zeit später spielen wir in einem Sandbunker. Nach dem Spiel sollten die Plätze idealerweise nach dem Abziehen noch einmal gewässert werden.



Löcher immer schließen


Beim Spielen kommt es immer wieder vor, dass Löcher und Unebenheiten entstehen. Bitte tretet diese sofort zu und zwar entgegen der Richtung des Aushubs. Würde man mit dem Schleppnetz oder Besen abziehen, ohne die Löcher zuzutreten, wäre das ausgetretene Material verteilt aber das Loch immer noch vorhanden.



Egalisieren


Der Tennisplatz sollte auch nach jedem Spiel mit dem Scharrierholz egalisiert werden, da durch Rutschen, Starten und Bremsen der Spieler Unebenheiten und Löcher entstehen, die bei nachfolgenden Spielen zu Behinderungen führen können. Das gilt insbesondere für den Grundlinienbereich.



Abziehen (siehe Abb.)


Wichtig ist, dass Ihr den Tennisplatz nach dem Spielen komplett bis zum Zaun abzieht. Andernfalls bleiben Unebenheiten zurück und Unkraut kann sich ausbreiten. So wird auch der Sand optimal verteilt. Sollten sich im Schleppnetz oder Besen außer Sand auch Äste, Laub oder andere Fremdkörper befinden, bringt es nichts, diese über den ganzen Platz zu ziehen. Nur wenn  Schleppnetz oder Besen komplett aufliegen, bekommt man eine glatte, saubere Platzoberfläche.


Wenn der Platz so großzügig wie im Bild abgezogem wird, ist gewährleistet, dass man fast an der Grundlinie und nicht an der T-Linie endet. Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung des Materials sichergestellt und einer Muldenbildung im Grundlinienbereich vorgebeugt. Grobes, entmischtes Material der Deckschicht darf nicht in etwaige Mulden eingeschleppt werden, da es keine bindigen Anteile hat.


Share by: